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Die braune Regenbogenboa

Heute wollen wir uns der Regenbogenboa widmen. Ihr lateinischer Name lautet Epicrates cenchria und es gibt sie in verschiedenen Varianten. Für die Terrarienhaltung sind insbesondere die Formen Epicrates cenchria maurus und Epicrates cenchria cenchria von Bedeutung, da diese beiden Unterarten am häufigsten gehalten werden.

Insbesondere die braune Form, Epicrates cenchria maurus, erfreut sich hoher Beliebtheit. Sie ist nicht nur der am einfachsten zu pflegende Vertreter der Gattung Epicrates, sondern auch der am günstigsten erhältliche. Dies verwundert nicht, denn ihre relativ einfache Haltbarkeit begünstigt auch den Zuchterfolg. So gibt es mittlerweile auch zahlreiche Züchter, die sich dem braunen Typ der Regenbogenboa angenommen haben, und es kann auf problematische Wildfänge weites gehend verzichtet werden.

Epicrates cenchria maurus weist wie die Nominalform ein attraktives Muster aus Kringeln und Punkten auf. Dieses Muster ist jedoch am stärksten bei Jungtieren ausgeprägt und verschiedet bei älteren Exemplaren zusehends. Lediglich kurz nach der Häutung oder bei günstigem Licht ist bei Alttieren noch die alte Zeichnung zu erkennen, ansonsten wirken sie eher komplett braun gefärbt.

Die braune Regenbogenboa kann etwas über zwei Meter an Länge erreichen. Normal sind allerdings Größen zwischen 1,20 – 1,50 Metern. Ihr Kopf wirkt sehr schlank und auch der Körper ist nicht derart gedrungen wie es bspw. bei Python regius der Fall ist. Obgleich farblich nicht derart attraktiv wie Epicrates cenchria cenchria, kann sie dieses vermeintliche Defizit durch eine einfachere Handhabung wieder ausgleichen.

Wie alle Boas stammt auch die braune Regenbogenboa aus der neuen Welt. Ihr Hauptverbreitungsgebiet ist Kolumbien, aber sie kommt natürlich auch in den angrenzenden Staaten vor. In ihrem dortigen Lebensraum herrscht im Jahresmittel eine Temperatur 25-27°C, woran man sich auch bei der Terrarienhaltung orientieren sollte. Zudem sollte man ihr eine Luftfeuchtigkeit von ca. 70-90% bieten.

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