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Der Graupapagei

Der Graupapagei zählt mit einer Größe von ca. 33cm und einem Gewicht von ca. 450 Gramm zu den großen Papageien Afrikas. Er ist der einzige Vertreter der Gattung Psittacus und kommt in zwei Unterarten vor, als Kongo-Graupapagei Psittacus erithacus erithacus und als Timneh-Graupapagei Psittacus erithacus timneh. Letzterer unterscheidet sich von Ersterem durch eine etwas geringere Körpergröße und ein intensiver grau gefärbtes Gefieder. Zudem sind die Schwanzfedern von P. e. timneh eher weinrot gefärbt, während bei der Nominatform eine knallrote Ausfärbung gegeben ist.

In Europa bekannt gemacht wurde der Graupapagei Mitte des 15. Jahrhunderts von portugiesischen Seefahrern. Ab ca. 1525 tauchen die ersten Tiere auf Gemälden auf und zu Beginn des 17. Jahrhunderts kann man von einer europaweiten Bekanntheit des Graupapagei ausgehen.

Sein attraktives Äußeres, seine hohe Intelligenz und insbesondere seine stark ausgeprägte Sprachfähigkeit ließen den Graupapagei seit seiner Entdeckung schnell in der Gunst interessierter Halter steigen. So wurde und wird er auch heute noch zahlreich gehalten. Auf problematische Wildfänge kann heute weitestgehend verzichtet werden, da die Tiere sich auch bei Züchtern hoher Beliebtheit erfreuen und dementsprechend ausreichend Nachzuchten vorhanden sind.

Bei seiner Haltung ist zu berücksichtigen, dass die Tiere sehr gesellig sind und alleine kümmern würden. Derartige Haltungsfehler können sich schnell in Federrupfen äußern. Von daher ist von einer geradezu antiquiert anmutenden Haltung auf einer von Gemälden bekannte Papageienstange abzuraten und es sollte darauf geachtet werden, die Tiere möglichst mindestens paarweise zu halten.

Nahrungstechnisch bevorzugt der Graupapagei wie alle Papageien vegetarische Kost. Wer mag kann ein möglichst den natürlichen Gegebenheiten entsprechenden Ernährungsplan aufstellen, andernfalls sollten die im Handel erhältlichen Körnermischungen auch ausreichend sein.

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