You are here: Home > Vögel > Der Zebrafink

Der Zebrafink

Zebrafink
Creative Commons License photo credit: ernenn
Der Zebrafink, welcher den Fachnamen Taeniopygi guttata hat, ist ein australischer bunter Prachtfink. Den Namen hat der kleine Fink von den französischen Ornithologen Louis Jean Pierre Vieillot. Dieser hat den Vogel 1817 erstmals wissenschaftlich beschrieben. Heimisch ist der Vogel in Australien und den kleinen Sunda-Inseln. Er ernährt sich hauptsachlich von Grassamen. Für die Käfighaltung eignet sich Exotenfutter.

Die Männchen, die sehr hübsch aussehen, haben ein buntes Federkleid, einen orangeroten Schnabel und rostrote Bäckchen. Die Vögel geben einen monotonen, aber nicht aufdringlichen, Ton von sich. Mit diesen Tönen bleiben die Zebrafinken auf Stimmfühlung, da sie immer in kleinen Schwärmen unterwegs sind. Zebrafinken sollten, wenn sie nicht in der freien Natur sind, immer mindestens als Pärchen gehalten werden. Unter der Voraussetzung können Zebrafinken im Käfig sogar Nachwuchs hervorbringen, da diese Vogelart sehr fruchtbar ist. Ein Nistkörbchen bietet ihnen alles, was sie brauchen. Es kann auch eine alte Kokosnussschale verwendet werden, dazu ein kleines Schlupfloch in die Schale schneiden.

Die weniger farbenfrohen Weibchen legen meistens 6 Eier, die dann 11 bis 12 Tage bebrütet werden.
Nach einiger Zeit schlüpfen dann die stetig hungrigen Jungen. Eine besondere Form des Finken ist der weiße Zebrafink, der durch einen kompletten Pigmentausfall hervorkommt. Die Farbgebung der Vögel hat eine Auswirkung auf das Verhalten. So fehlt den Weibchen das Signal zum Balztanz. Bei den Männlichen Tieren kommt es zu Aggressionen untereinander, da sie keinen Abstand halten. Der Nachteil von diesem Pigmentausfall ist für die Tiere, dass sie schnell zum Opfer werden. Diese Tiere sind gefährdet und haben keine intakte Population.

  • Digg
  • Del.icio.us
  • StumbleUpon
  • Reddit
  • Twitter
  • RSS

Leave a Reply